Bericht: Google und Apple waren an Palm interessiert
Außer den beiden IT-Unternehmen hatten auch BlackBerry-Anbieter RIM und der chinesische Hersteller Lenovo Interesse an einer Übernahme des Smartphone-Anbieters gezeigt.
An dem Gerangel um eine Übernahme des Smartphone-Anbieters Palm, die Ende April HP für sich entscheiden konnte, waren letztlich sechs Unternehmen beteiligt. So viel war bisher bekannt. Das Magazin Business Insider hat nun vier Namen der anderen fünf Unternehmen veröffentlicht: Apple, Lenovo, RIM und Google. Das Magazin beruft sich dabei auf Personen, die mit den Verhandlungen zu tun hatten.
Apple hat laut Analysen des Magazins 600 Millionen US-Dollar für Palm geboten, da es vor allem an den über 450 Patenten interessiert gewesen sei, aber später sein Angebot nicht erhöht. Lenovo habe angeboten, Palm durch einen Aktientausch zu übernehmen. Der chinesische Hersteller galt Mitte April als einer der Favoriten für eine Übernahme. BlackBerry-Anbieter RIM habe zunächst 6 bis 7 US-Dollar je Palm-Aktie geboten, das Angebot aber nach einer näheren Prüfung auf 5,50 US-Dollar gesenkt. Google schließlich habe mit Palm Kontakt aufgenommen, um über den Kauf von Patenten zu sprechen, aber kein Angebot abgegeben. (anw)