EU-Kommission fördert "Grid-Computing für alle"

Grid-Systeme sollen "die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen beflügeln und zum Entstehen neuer Märkte und Dienstleistungen beitragen".

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Die Europäische Kommission will 52 Millionen Euro in zwölf EU-geförderte Forschungsprojekte stecken, die Grid-Technologie für Hochleistungs-Rechennetze aus den Forschungslabors in die Unternehmen bringen wollen. Die EU will erreichen, dass die "enorme Rechenleistung" und das damit verbundene Fachwissen, über die derzeit nur die größten Unternehmen und Forschungseinrichtungen verfügten, für jedermann zugänglich gemacht werden. So sollen Grid-Systeme "die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen beflügeln und zum Entstehen neuer Märkte und Dienstleistungen beitragen", heißt es in einer Mitteilung der EU.

Eine stärkere Nutzung von Grid-Systemen sei die Voraussetzung für die Mobilisierung des wissenschaftlich-technischen Kapitals in Europa, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und bessere Produkte herzustellen. "Mit Hilfe solcher Grids kann praktisch alles beobachtet und simuliert werden, vom Klimawandel bis hin zum Kollisionsverhalten von Kraftfahrzeugen", zählt die EU mögliche Einsatzgebiete auf. "Ein besseres Verständnis solcher Vorgänge ermöglicht es wiederum, die richtigen Entscheidungen zu treffen, damit die Lebensqualität der Menschen verbessert werden kann."

Die Finanzierung der Projekte ist Teil des sechsten EU-Forschungsrahmenprogramms. Am 15. September 2004 findet dazu in Brüssel eine Auftaktveranstaltung statt.

Siehe dazu auch: (anw)