Pixar schwimmt im Erfolg

Finding Money: Die Pixar Animation Studios von Apple-Chef Steve Jobs erzielen stark gestiegene Gewinne, vor allem weiter begĂĽnstigt durch "Finding Nemo".

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  • JĂĽrgen Kuri

Finding Money: Die Pixar Animation Studios von Apple-Chef Steve Jobs erzielen stark gestiegene Gewinne, vor allem weiter begünstigt durch "Finding Nemo". Der Film bringt auch nach dem Auslaufen in den Kinos als Video- und DVD-Ausgabe gute Gewinne. Der Umsatz des Trickfilmspezialisten, der auch mit der Render-Software RenderMan gut im Geschäft ist, stieg im zweiten Quartal um 36 Prozent auf 66,3 Millionen US-Dollar. Der Nettogewinn lag bei 37,4 Millionen US-Dollar (63 Cents pro Aktie); im gleichen Quartal des Vorjahrs betrug er noch 19,5 Millionen US-Dollar. Analysten hatten für das abgelaufene Quartal einen Gewinn von 37 Cents pro Aktie erwartet.

Insgesamt habe man mittlerweile 40 Millionen Kopien des "Finding Nemo"-Videos verkauft, meinte Pixar-Finanzchef Simon Bax -- das Erreichen dieser Absatzzahlen sei eigentlich erst für das Ende des Jahres erwartet worden. Für weitere gute Geschäfte soll neben neuen Filmprojekten auch ein Abkommen mit THQ sorgen: In Zukunft machen das Studio und die Spieleschmiede direkt Geschäfte miteinander, nicht vermittelt durch Disney wie bei früheren Filmen, unter anderem auch bei "Finding Nemo". Ab 2006 startet die direkte Kooperation, wenn Pixar den ersten Animationsfilm auf den Markt bringen will, der dem Studio ganz alleine gehört.

Die Trennung von Disney, die zu den Turbulenzen beitrug, durch die sich Disney-Chef Michael Eisner kämpfen musste, hat allerdings noch nicht zu einem neuen Vertriebspartner geführt. Zum Stocken der Verhandlungen mit Interessenten habe auch beigetragen, dass Steve Jobs wegen seiner Krebsoperation nicht zur Verfügung stand. (jk)