Online-Broker Sino plant Börsengang

Sino wäre der sechste Börsengang in diesem Jahr -- nach Unternehmen wie Wincor Nixdorf allerdings ein vergleichsweise kleiner.

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  • Torge Löding

Der Düsseldorfer Online-Aktienhändler Sino will noch in diesem Herbst an die Börse gehen, möglicherweise vor Ende September. Zum Verkauf stehen rund 1,2 Millionen Aktien, die am geregelten Markt der Düsseldorfer Börse und im Freiverkehr der Frankfurter Börse gehandelt werden sollen, zitiert die Financial Times Deutschland das Vorstandsmitglied Ingo Hillen.

Sino wäre der sechste Börsengang in diesem Jahr -- nach Unternehmen wie Wincor Nixdorf allerdings ein vergleichsweise kleiner. Der Preis der Aktien könnte nach einer Analysten-Studie bei 9 Euro liegen, berichtete unterdessen die Zeitung Die Welt. Damit wäre Sino zum Börsenstart knapp 16 Millionen Euro wert.

Sino wurde 1998 gegründet und 2000 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Ihre nach eigenen Angaben rund 300 Kunden sind so genannte Heavy Trader, die besonders stark mit Wertpapieren handeln. Darunter sind auch professionelle Wertpapierhändler, die früher für Banken, Makler und Wertpapierhäuser gearbeitet haben und jetzt auf eigene Rechnung auf der Sino-Plattform handeln. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2003/04, also bis Ende Juni dieses Jahres, stieg der Gewinn vor Steuern um 31,3 Prozent auf 1,02 Millionen Euro. (tol)