Maxtor leidet unter Preisrückgang bei Festplatten
Der Festplattenhersteller reduziert die Prognosen für das zweite Geschäftsquartal und kündigt Entlassungen an.
Ein Rückgang bei den Auslieferungen von Festplatten und scharfer Preisdruck bringen Maxtor in Schwierigkeiten: Der Festplattenhersteller reduziert seine Prognosen für das laufende zweite Geschäftsquartal; der Umsatz soll nun bei 820 bis 825 Millionen US-Dollar liegen, der Netto-Verlust bei 20 bis 30 Millionen US-Dollar. 11,6 Millionen Festplatten sollen in dem Quartal ausgeliefert werden -- das wären 10 Prozent weniger als ursprünglich erwartet. Im ersten Quartal hatte Maxtor noch 13,6 Millionen Festplatten verkauft. Um die Kosten weiter zu reduzieren, will Maxtor in der gesamten Firma 400 bis 500 Stellen streichen.
Man sei äußerst unzufrieden mit den Ergebnissen des zweiten Quartals, kommentierte Maxtor-Chef Paul Tufano. Den Rückgang bei den ausgelieferten Stückzahlen führt die Firma auf eine saisonal übliche schwache Nachfrage zurück, aber auch auf die Aufschiebung von Bestellungen durch Systemhersteller, die auf weiter sinkende Preise spekulierten. Zudem sei der durchschnittliche Verkaufspreis bei Festplatten auf 71 US-Dollar gesunken, ein Rückgang um vier Dollar gegenüber dem ersten Quartal; dieser Durchschnittspreis liege zudem signifikant unter den Erwartungen. (jk)