Softline AG muss Bilanzen korrigieren

Das Ergebnis fĂĽr 2002/03 soll "erheblich schlechter" ausfallen als bisher bekannt, das Ergebnis fĂĽr 2003/04 werde sich dagegen verbessern.

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  • dpa

Die Softline AG muss ihre Bilanzen korrigieren. Sowohl die Jahresbilanz des Geschäftsjahrs 2002/2003 (30. Juni) als auch der Halbjahres- und der Neunmonatsbericht 2003/04 würden derzeit überarbeitet, teilte der börsennotierte Software-Anbieter mit. Die Zahlen der Wirtschaftsprüfer der französischen Tochtergesellschaft Apacabar SAS hätten eine Nachprüfung erforderlich gemacht. Demnach werde das Ergebnis für 2002/03 "erheblich schlechter" ausfallen als bisher bekannt, das Ergebnis für 2003/04 werde sich dagegen verbessern.

Die korrigierten Bilanzen sollen im September veröffentlicht werden. Bisher hatte Softline für 2002/2003 einen Fehlbetrag von 7,5 Millionen Euro ausgewiesen und für das erste Halbjahr 2003/2004 ein Minus von 6,2 Millionen Euro. Die Erlöse lagen demnach 2002/2003 bei 56,1 Millionen Euro und im ersten Halbjahr 2003/04 bei 26,3 Millionen Euro. Nach früheren Angaben rechnete Softline für das gesamte Geschäftsjahr 2003/04 mit einem negativen Ergebnis von rund zwei Millionen Euro. (dpa) / (jk)