DRAM-Nachfrage leidet unter Schmuggelverdacht

Mit einer Untersuchung will die chinesische Regierung überprüfen, ob IT-Händler ins Land geschmuggelte Chips vertreiben.

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Von
  • Dorothee Wiegand

Ein zögerlicher Speicherchip-Handel in China bremst zur Zeit die Nachfrage nach DRAMs, berichtet das IT-Portal DigiTimes. Die chinesische Regierung verdächtige IT-Händler, illegal ins Land geschmuggelte Speicherchips zu kaufen, um eine Steuer in Höhe von 17 Prozent zu umgehen, heißt es in dem Bericht. Um den Schmuggelverdacht zu überprüfen, finde in China jetzt eine Untersuchung statt, die der Grund für die momentane Zurückhaltung der chinesischen Händler sei.

Als weltweit zweitgrößter PC-Markt hat China deutlichen Einfluss auf das Chip-Geschäft. Laut DRAMeXchange, einem Online-Clearinghaus für Computer Speicherchips, fallen zur Zeit die DRAM-Preise. Im Juni hatte der Chip-Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 40 Prozent zugelegt, wobei die Steigerung im asiatisch-pazifischen Raum sogar noch deutlich höher ausfiel. (dwi)