FreeBSD 8.1 bootet von ZFS
FreeBSD 8.1 lässt sich komplett auf dem von Solaris stammenden Dateisystem ZFS installieren, eine UFS-Bootpartition ist nicht mehr erforderlich.
Die FreeBSD-Entwickler haben die Version 8.1 des freien Unix freigegeben. Zu den wesentlichen Verbesserungen gehören Überarbeitungen an dem von Solaris stammenden Dateisystem ZFS, das von der Version in FreeBSD 8.0 auf die auch in Solaris 10 enthaltene Version 14 aktualisiert wurde (OpenSolaris enthält die ZFS-Version 22). Mittels zfsloader ist es jetzt möglich, FreeBSD von ZFS zu booten – bislang benötigten ZFS-Systeme noch eine Bootpartition mit dem älteren UFS. Sowohl ZFS als auch UFS unterstützen jetzt NFSv4-ACLs.
Die Palette der unterstützten Hardware wurde um UltraSPARC IV/IV+ und SPARC64 V erweitert; der Port für den PowerPC G5 beherrscht jetzt SMP. Neben einigen neuen Netzwerk-, WLAN- und Storage-Treibern haben die Entwickler das Framework Highly Available Storage (HAST) integriert, über das sich Daten transparent über TCP/IP auf zwei Rechnern speichern lassen. Ein großer Teil der enthaltenen Software wurde aktualisiert – die Desktops KDE und Gnome beispielsweise auf die Versionen 4.4.3 und 2.28.2. Einen detaillierten Überblick geben die Release Notes. (odi)