Qwest zahlt eine Viertelmilliarde US-Dollar Strafe an die SEC

Mit der Strafzahlung will das Unternehmen einen Schlussstrich unter die SEC-Ermittlungen wegen des Verdachts der Bilanzmanipulation ziehen.

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Von
  • Peter-Michael Ziegler

Der US-Telecom-Konzern Qwest Communications International will Medienberichten zufolge eine Viertelmilliarde US-Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC zahlen, damit diese ihre seit zwei Jahren andauernden Ermittlungen gegen das Unternehmen wegen des Verdachts der Bilanzmanipulation einstellt. Spitzen-Managern von Qwest war vorgeworfen worden, sie hätten die Umsätze des Unternehmens in den Jahren 2000 und 2001 um insgesamt rund 144 Millionen US-Dollar aufgebläht.

Während eine Sprecherin der Arbeitnehmervertretung Communications Worker of America (CWA) die Einigung mit der SEC bestätigte, wollte das in Denver (Colorado) ansässige Unternehmen keine Stellungnahme abgeben. Trotz der Strafzahlung sieht Qwest sich weiterhin mit Ermittlungen wegen Betrugs konfrontiert, die das US-Justizministerium gegen vier ehemalige Manager eingeleitet hatte. Von Aktionärsseite drohen zudem Schadenersatzforderungen in Höhe von 500 bis 600 Millionen US-Dollar. (pmz)