NoSQL-Datenbank für große Datenmengen

Gemini Mobile Technologies hat seine in Erlang entwickelte verteilte Key-Value-Datenbank Hibari als Open Source unter Apache-Lizenz freigegeben.

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Gemini Mobile Technologies, international tätiger Softwarehersteller im Bereich Kommunikationsinfrastruktur und -Dienste, hat seine verteilte Key-Value-Datenbank Hibari als Open Source und Apache-Lizenz freigegeben. Die in Erlang implementierte NoSQL-Datenbank setzt auf Geminis HyperScale-Plattform auf, die eine asynchrone Thread-Architektur implementiert.

Hibari (japanisch für Himmelslerche oder Wolkenvogel) ist laut Hersteller bereits in einer Reihe produktiv genutzter Systeme im Einsatz. Die seit 2005 entwickelte Datenbank soll den Aufbau großer, fehlertoleranter Cluster aus Commodity-Hardware erlauben und dabei hohe Performance und Verfügbarkeit garantieren. Hibari beiet eine Vielzahl von Schnittstellen, darunter Amazon S3, JSON und Universal Binary Protocol (UBF). Thrift und Googles Protocol Buffers sind in Entwicklung. Auch die Unterstützung von Hadoops Map/Reduce ist geplant. Clients lassen sich in Java, C/C++, Python, Ruby und Erlang schreiben. (odi)