Nokia ĂĽbernimmt nicht die Mehrheit an Symbian
Nach dem Ausstieg von Psion war eine neue Aufteilung der Anteile nötig geworden. Dabei wurde eine Mehrheit von Nokia vermieden.
Die Anteilseigner der Software-Allianz Symbian haben ihre Anteile neu aufgeteilt. Die meisten Eigner erhöhen ihre Anteile und verhindern dadurch, dass Nokia mehr als 50 Prozent bekommt. Nach der Neuverteilung, bei der Nokia einen Teil der bisherigen Psion-Anteile übernimmt, haben die Finnen 47,9 Prozent; zuvor waren es 32,2 Prozent. Der Anteil von Sony Ericsson erhöht sich von 1,5 auf 13,1 Prozent.
Panasonic bekommt 2,6 Prozentpunkte mehr und hat nun 10,5 Prozent, Siemens mit 8,4 Prozent 3,6 Prozentpunkte mehr, während die Anteile von Ericsson und Samsung schrumpfen. Nach der Verteilung haben sich Befürchtungen von Analysten nicht bestätigt, Nokia könne bei Symbian mehr als 50 Prozent Anteile erhalten. Nun heißt es in einer Stellungnahme von Ericsson-CFO Karl-Henrik Sundström, er freue sich darüber, dass Symbian seine Unabhängigkeit erhalten konnte. (anw)