Silicon Potsdam: Hasso-Plattner-Institut wird ausgebaut

In einer Villa der ehemaligen Reichsbahn sollen neue LehrstĂĽhle und Laboreinrichtungen das Studieren effektiver gestalten.

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Von
  • Oliver Lau

Das seit fünf Jahren bestehende Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI) soll nach Wünschen seines Namensgebers und Stifters ausgebaut werden. Hasso Plattner -- Mitgründer des SAP-Konzerns, dessen Vorstand er im Mai vergangenen Jahres verlassen hatte -- möchte dem an die Universität Potsdam angegliederten unabhängigen Institut ein weiteres Gebäude und drei zusätzliche Fachbereiche spendieren. Mit dem rund 11 Millionen Euro teuren Ausbau des HPI will Plattner, der dort Ehrendoktor und Honorarprofessor ist, "den Innovationsstandort Deutschland und das High-Tech-Zentrum Potsdam fördern", um "hochbegabten Studenten eine praxisnahe Weltklasse-Ausbildung zu garantieren." Dazu solle auch die Zusammenarbeit mit der IT-Industrie verstärkt werden.

Neuer wissenschaftlicher Direktor des HPI wird der bisher an der Universität Trier lehrende Informatik-Professor Christoph Meinel. Außerdem übernimmt Meinel ab dem Wintersemester den Lehrstuhl "Internet-Technologien und -Systeme". Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik wird ausschließlich aus privaten Mitteln finanziert. Dort kann man sich als Softwareingenieur aus- oder weiterbilden lassen -- nach Angaben des Instituts besonders praxisnah, und zwar im Rahmen eines Bachelor- und eines Master-Studiengangs der Softwaresystemtechnik an der Universität Potsdam. (ola)