Galaxy AI: Samsung hat keine Pläne, für seine KI Geld zu verlangen
Samsungs Galaxy AI wird mit jedem One-UI-Update um neue Funktionen erweitert. Dennoch plant der Konzern weiterhin keine Gebühren für die KI-Funktionen.
Samsung Galaxy Flip7 und Fold7
(Bild: Steffen Herget/heise medie)
Im Zuge des Samsung-Unpacked-Events, auf dem neue Foldables wie das Galaxy Z Fold 7 und Z Flip 7 sowie das Flip SE präsentiert wurden, wurde der Konzern auf eventuelle Gebühren angesprochen, die ab Ende 2025 anfallen könnten. Diesbezüglich gibt Samsung Entwarnung.
Galaxy AI bleibt weiter kostenlos
Mit der Galaxy-S24-Serie hatte Samsung zahlreiche KI-Funktionen unter der Marke Galaxy AI eingeführt, die zum Teil selbst, zum anderen Teil von Google beigesteuert werden. Damals hieß es, dass die Galaxy-AI-Funktionen bis Ende 2025 kostenlos bleiben sollen. Zudem deutete Samsungs Head of Mobile Experience TM Roh Anfang 2024 an, dass es irgendwann ein kostenpflichtiges KI-Angebot geben könnte, wenn der Konzern eine leistungsfähigere KI in seine Geräte integriert.
Bis auf Weiteres bleibt Galaxy AI aber kostenlos, auch wenn der Konzern sein KI-Paket immer weiter aufbohrt und neue Smartphones eine immer stärkere Rechenleistung erhalten, die mehr On-Device-Aufgaben übernehmen können. Das bestätigte Samsung gegenüber 9to5 Google und Android Authority: Eine Führungskraft des Unternehmens bestätigte zwar, dass es interne Gespräche über die Monetarisierung der Galaxy-KI-Funktionen gegeben habe. Samsung habe derzeit aber keine Pläne, die Tools hinter eine Bezahlschranke zu stellen.
Fraglich ist, für welche der derzeit angebotenen Galaxy AI-Funktionen Nutzer bereit wären, Geld auszugeben bereit sind. Ein elementarer Teil der KI-Funktionen auf Samsung-Geräten, wie der KI-Assistent Gemini und Circle to Search, stammt ohnehin von Google.
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Android Authority ist indes der Ansicht, dass der Ansatz, Galaxy-AI-Funktionen kostenlos anzubieten, nicht nur den Nutzern zugutekomme. Auch Samsung könnte davon profitieren und mehr Käufer für Galaxy-Geräte anlocken, die Zugang zu KI-Funktionen haben möchten, ohne eine zusätzliche Gebühr zu zahlen. Man sollte bei Samsungs möglichen Plänen nicht vergessen, dass der Hersteller bis heute für keinen Dienst, der für Endkunden bestimmt ist, Geld verlangt. Für Samsung wäre ein kostenpflichtiges Modell Neuland.
(afl)