Australischer Cracker erneut in Haft

Der Australier Hew Raymond Griffiths wurde wieder ins Gefängnis gesteckt, nachdem die USA erfolgreich gegen eine frühere Haftentlassung geklagt hatten. Sie fordern die Auslieferung des Australiers, um ihn wegen Copyright-Vergehen vor Gericht zu stellen.

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Der Australier Hew Raymond Griffiths, mutmaĂźlicher AnfĂĽhrer der Cracker-Gruppe DrinkorDie, ist in seiner Heimat erneut in Haft genommen worden. Zuvor hatten die USA, die eine Auslieferung Griffiths' erreichen wollen, eine Klage gewonnen, durch die eine frĂĽhere Entscheidung zurĂĽckgenommen wurde, Griffith aus der Haft zu entlassen. Er saĂź Anfang dieses Jahres bereits zwei Monate ein.

Die USA wirft laut Medienberichten dem Australier, der online unter dem Namen BanDiDo unterwegs gewesen sein soll, vor, mit seiner Gruppe durch illegale Kopien von Software, Spielen und Musik einen Schaden von 50 Millionen US-Dollar verursacht zu haben. Allerdings wird Griffith nicht vorgeworfen, daraus Profit gezogen zu haben.

Griffith wäre der erste Australier, der nach dem Urheberrecht an einen anderen Staat ausgeliefert würde. In den USA erwarten ihn eine Höchststrafe von zehn Jahren Gefängnis und eine Geldstrafe in Höhe von 500.000 US-Dollar. (anw)