Microsoft einigt sich mit Smartphone-Hersteller Sendo

Im Verfahren um die gescheiterte Zusammenarbeit von Microsoft mit dem britischen Smartphone-Hersteller schlossen die Streithähne eine außergerichtliche Vereinbarung.

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  • Torge Löding

Friede, Freude, Eierkuchen: Im Verfahren um die gescheiterte Zusammenarbeit von Microsoft mit dem britischen Smartphone-Hersteller Sendo hat es eine Einigung gegeben. In einer gemeinsamen Mitteilung erklären die Unternehmen, den Streit beigelegt zu haben. Microsoft werde sich von seinen Sendo-Aktien trennen. Weitere Einzelheiten -- auch die finanziellen -- der Einigung wollen die beiden Konzerne der Öffentlichkeit indes verschweigen.

"Das Unternehmen kann sich nun auf künftige Entwicklungen und Wachstum konzentrieren", lässt sich Sendos Anwalt Robert Pocknell zitieren. Tom Burt, Microsofts Corporate Vice President, äußerte sich ähnlich postitiv.

Die Firma Sendo, an der Microsoft noch Minderheitsanteile hält, hatte den Softwarekonzern beschuldigt, interne Informationen und Expertenwissen abgezogen zu haben. Die Klage lautete auf Diebstahl von geistigem Eigentum; Microsoft konterte diese mit dem Vorwurf einer Patentrechtverletzung. Zu dem Streit war es gekommen, nachdem sich Sendo im November 2002 entschieden hatte, dass mit viel Tamtam angekündigte Z100-Handy unter einem Windows-Betriebssystem nicht auf den Markt zu bringen. (tol)