Das erste virtuelle Markenmuseum im Internet
Im Online-Museum werden nicht nur die allseits bekannten Top-Marken präsentiert, sondern gerade auch die vielen kleineren, die nach Ansicht der Macher nicht minder spannende Geschichten zu erzählen haben.
Wissen Sie, wann der Frosch auf den Erdal-Dosen das Lächeln gelernt hat? Oder woher der Name Aspirin kommt und was er bedeutet? Im ersten deutschen virtuellen Markenmuseum hat der Branding-Spezialist Michael Paul Bilder und Geschichten hinter den Namen und Marken, die wir täglich kaufen und nutzen (oder früher gekauft und genutzt haben) zusammengetragen.
"Eine wichtige Intention des Markenmuseums ist es, die hinter den Marken stehenden Geschichten offen zu legen und für jedermann zugänglich zu machen, über die Menschen, Macher und Gründer zu berichten, die diese Marken erfunden haben und über die Unternehmen zu sprechen, die sie produziert haben", erklärt Paul sein Konzept. Dabei werden nicht nur die allseits bekannten Top-Marken präsentiert, sondern gerade auch die vielen kleineren, die nach Ansicht von Paul nicht minder spannende Geschichten zu erzählen haben.
Die Idee für ein Markenmuseum hatte Michael Paul nach eigenen Angaben Anfang des Jahres 2003. Im Rahmen seiner über fünfzehnjährigen Tätigkeit in der Marketing- und Werbebranche beschäftigte er sich schwerpunktmäßig mit dem Aufbau und der Pflege von Marken. Parallel dazu entwickelte er in seiner Freizeit eine Sammelleidenschaft für historische Markenprodukte und Verpackungen. Als dann der Markenverband im Jahr 2003 seinen hundertsten Geburtstag feierte, gab es für ihn ausreichend Gründe, das Thema "Marke" einmal gründlich zu beleuchten. Auf rechtliche Aspekte von Marken und juristische Auseinandersetzungen um Markenrechte, wie sie auch die IT-Branche immer wieder quälen, geht das Museum allerdings bislang zumindest nicht ein. (tol)