Motorola droht Steuernachzahlung

Der Konzern muss für die Jahre 1996 bis 2000 vermutlich Steuern in Höhe von etwa 500 Millionen US-Dollar nachzahlen.

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Von
  • Torge Löding

Der US-Elektronikkonzern Motorola muss für die Jahre 1996 bis 2000 vermutlich Steuern in Höhe von etwa 500 Millionen US-Dollar nachzahlen. Das geht aus dem bei der SEC nun vorgelegten geprüften Bericht für das zweite Quartal hervor.

In der Mitteilung Motorolas an die Börsenaufsicht SEC heißt es, dass die Nachforderungen von der Steuerbehörde Internal Revenue Service (IRS) das Ergebnis einer Buchüberprüfung sei. Der Konzern solle nun für die Jahre 1996 bis 2000 einen um etwa 1,6 Milliarden Dollar höheren Umsatz ausweisen und versteuern. Sollte es dazu kommen, werde die Steuernachzahlung das operative Ergebnis des Konzerns belasten. Nun wolle sich Motorola aber erst einmal rechtlich dagegen wehren. (tol)