iPadOS 26 im Hands-on: Neustart für das iPad

Apple bringt MacBook-Funktionen auf das Tablet, Nutzer können mit vielen Fenstern gleichzeitig arbeiten. Kann das iPad damit über sich hinauswachsen?

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iPadOS 26 auf zwei iPads mit Tastatur
Lesezeit: 14 Min.
Inhaltsverzeichnis

Stets nur eine App im Vollbild: Mit einer simplen, an das iPhone angelehnten Bedienoberfläche machte sich das iPad zu Beginn viele Freunde. Doch schnell wuchs der Wunsch nach mehr Flexibilität, den Apple schließlich mit Split View und Slide Over erfüllte. Die parallel zum ersten großen iPad Pro eingeführten Spezialansichten ermöglichten es, mehr als eine App gleichzeitig auf den Bildschirm zu bringen.

kurz & knapp
  • Mit einem flexiblen Fenstersystem macht iPadOS 26 einen riesigen Sprung.
  • Einsteiger können ihr iPad weiter im simplen Vollbildmodus verwenden.
  • Apple verbessert die Dateiverwaltung und beseitigt lästige Einschränkungen.
  • Trotz Annäherung bleiben fundamentale Unterschiede zu macOS.

Die lange ersehnte Multi-Fenster-Welt entpuppte sich als ein großer wie langjähriger Kampf mit vielen Sackgassen – für Apple wie für iPad-Nutzer. Verwirrende Modi, versteckte Gesten und viele Einschränkungen sorgten für allerhand Frust. Einsteiger landeten ungewollt in Ansichten, aus denen sie nicht mehr einfach herausfanden. Selbst für Profis war die Lernkurve steil und das Fenstersystem trotzdem viel zu begrenzt. Statt die Lösung zu bringen, unterstrich der nachgelieferte Stage Manager das Problem: Die Fensterverwaltung war zugleich überaus komplex, arbeitete inkonsistent und blieb trotzdem eingeschränkt. Bei maximal vier Apps respektive Fenstern pro Stage war Schluss und das selbst auf allerneuester, teurer iPad-Pro-Hardware.

So viele Fenster gab es noch nie auf dem iPad. Wer Fenster-Chaos scheut, kann beim Vollbildbetrieb bleiben.

Mit iPadOS 26 wagt Apple den Befreiungsschlag und nimmt sich unverhohlen macOS als Vorbild – das Gute liegt oft so nah. Das Resultat ist nicht etwa macOS auf dem iPad, sondern ein von Grund auf neu entwickeltes iPad-Fenstersystem. Es ist sowohl auf die Bedienung per Touch als auch auf Eingaben mit externer Tastatur, Trackpad oder Maus ausgelegt. Wer Trackpad oder Maus anschließt, erhält mit iPadOS 26 sogar einen klassischen Mauszeiger. Damit trifft man kleine Bedienelemente besser als mit dem vorherigen Zeiger in Form eines dicken Punktes.

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