Kleine Brennstoffzelle für Notebooks entwickelt
Das japanische Forschungsunternehmen Materials and Energy Research Institute will den Methanol-Brennstoffzellen für Notebooks mit der Direct Borohydride Fuel Cell Konkurrenz machen.
Das japanische Forschungsunternehmen Materials and Energy Research Institute Tokyo Ltd hat eine der bisher kleinsten Brennstoffzellen für Notebooks entwickelt, berichtet Nikkei Electronics Asia Online. Die 3 cm× 2 cm× 0,1 cm große und fünf Gramm leichte DBFC (Direct Borohydride Fuel Cell) soll bei Raumtemperatur doppelt so lange arbeiten wie eine Lithium-Ionen-Batterie mit vergleichbarer Speicherkapazität.
DBFC gewinnen die Energie aus gelöstem Natrium-Borhydrid. Mit den ebenfalls immer kleiner werdenden Methanol-Brennstoffzellen (DMFC) haben sie daher den Vorteil eines flüssigen Brennstoffs gemeinsam, sollen aber eine viermal höhere Energiedichte erreichen. Fünfzig dieser Zellen sollen die für den Betrieb eines Notebooks in etwa notwendigen 25 Watt liefern können.
Das Unternehmen sucht noch Partner für einen kommerziellen Vertrieb. Da das Verfahren ohne teure Katalysatoren wie Platin auskommt, soll der Verkaufspreis inklusive Zubehör unter 10.000 Yen (ca. 75 Euro) bleiben. (anm)