Makey:Lab: Der leichte IoT-Einstieg für junge Maker

Deine Werkstatt, deine Ideen, deine Community. Eine kompakte Lern- und Experimentierplattform für junge Maker ab 14 Jahren

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Makey:Lab – IoT verstehen, statt nur benutzen

Der Einstieg in eigene IoT-Projekte mit Makey:Lab und Playbook.

Lesezeit: 4 Min.
Von
  • Daniel Bachfeld
  • Alexander Panknin
Inhaltsverzeichnis

Makey:Lab ist eine offene IoT-Plattform für alle, die moderne Technik nicht nur konsumieren, sondern begreifen und gestalten wollen. Entwickelt vom Make-Magazin gemeinsam mit dem Umweltcampus Birkenfeld verbindet Makey:Lab Hardware, Software und Projekte zu einem praxisnahen Einstieg in Sensorik, Vernetzung und Programmierung.

Statt trockener Theorie stehen eigene Ideen im Mittelpunkt: messen, auswerten, reagieren, vernetzen. Schritt für Schritt – ohne Vorkenntnisse, aber mit echter technischer Tiefe.

  • Was Makey:Lab ist – und was nicht
  • Die Hardware: ein Labor auf einer Platine
  • Programmieren mit Blöcken und echtem Code
  • Lernen mit dem Makey:Lab-Playbook
  • Projekte mit Bezug zum Alltag
  • Wer hinter Makey:Lab steht

Makey:Lab ist eine robuste Lern- und Experimentierplattform rund um das Internet der Dinge. Sensoren, Anzeige, Bedienelemente und WLAN sind bereits integriert. Das erspart Kabelsalat und ermöglicht einen schnellen Start in eigene Projekte – zu Hause, in der Schule oder im Workshop.

Im Mittelpunkt steht nicht das Nachbauen vorgegebener Schaltungen, sondern das Verstehen von Zusammenhängen:
Wie entstehen Messwerte?
Wie werden sie verarbeitet?
Wie reagieren Systeme auf ihre Umwelt?

Makey:Lab ist bewusst nicht als klassisches Lernsystem gedacht. Es gibt keinen festen Lehrplan und keinen Leistungsdruck. Stattdessen lädt die Plattform dazu ein, sich Themen selbstständig und im eigenen Tempo zu erschließen. Ausgangspunkt sind Fragestellungen aus dem Alltag – von Raumklima über Vernetzung bis hin zu Zukunftstechniken – nicht abstrakte Beispiele oder isolierte Schulbuchaufgaben.

Makey:Lab bündelt viele bekannte IoT-Bausteine auf einer einzigen Platine: Klima- und Umweltsensoren, Display, LEDs, Taster, Dreh-Encoder und einen leistungsfähigen ESP32 mit WLAN. Erweiterungsanschlüsse machen das System offen für zusätzliche Sensoren und Aktoren, eine Kontaktleiste erlaubt die Nutzung micro:bit-kompatibler Hardware.

Das Ergebnis ist eine kompakte, tragbare Plattform – ohne lose Kabel, ohne Vorbereitungsaufwand.

Gesteuert wird Makey:Lab über eine eigene, blockbasierte Entwicklungsumgebung. Funktionen wie Sensorabfrage, Anzeige oder WLAN-Kommunikation lassen sich über grafische Bausteine kombinieren.

Unter der Oberfläche entsteht echter C++-Code für den ESP32. Dieser Code ist jederzeit sichtbar und editierbar. So bleibt der Übergang von Blocklogik zu klassischer Programmierung fließend – und nachvollziehbar.

Das Makey:Lab-Playbook begleitet die Arbeit mit der Plattform und unterstützt das selbstständige Lernen.

Das beiliegende Makey:Lab-Playbook ist kein reines Handbuch, sondern ein Arbeitsbuch. Auf über 200 Seiten verbindet es Einführung, Erklärung und Projektarbeit.

Nach den Grundlagen folgen Projekte mit Alltagsbezug: Wetter, Raumklima, Luftqualität, Geräusche, Licht oder vernetzte Anwendungen. Technik wird nicht abstrakt erklärt, sondern im eigenen Umfeld erfahrbar gemacht.

Makey:Lab misst nicht nur Werte – es macht sie verständlich. Beispiele:
Eine Lüftungsampel zeigt, wann frische Luft nötig ist.
Ein Raumklima-Projekt hilft, Schimmel zu vermeiden.
Eine einfache Alarmanlage demonstriert, was Vernetzung bedeutet.

So wird aus „Internet of Things“ etwas Konkretes – und Eigenes.

Makey:Lab ist aus der praktischen Lehre entstanden. Am Umwelt-Campus Birkenfeld setzt Prof. Dr. Klaus-Uwe Gollmer seit Jahren IoT-Plattformen in Studium, Projekten und Workshops ein. Das Hardwaredesign stammt von Guido Burger (FabLab.eu). Die Make-Redaktion bringt ihre Erfahrung ein, komplexe Technik verständlich aufzubereiten.

Gemeinsames Ziel: Technik so vermitteln, dass sie verstanden, hinterfragt und weiterentwickelt werden kann.

Makey:Lab befindet sich aktuell in der finalen Produktionsphase und wird demnächst zusammen mit dem Playbook im Heise-Shop erhältlich sein.

Auf dieser Seite gibt es bis dahin weitere Informationen, Einblicke und erste Auszüge.

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(dab)