Galaxy XR im Test: So schlägt sich Samsungs Vision-Pro-Rivale mit Android XR
Höhere Auflösung, niedrigerer Preis, offenes Betriebssystem: Wir testen, ob die importierte Samsung Galaxy XR der Apple Vision Pro Konkurrenz machen kann.
(Bild: Melissa Ramson / heise medien)
Die Samsung Galaxy XR soll ein „Premium“-Erlebnis ähnlich der Apple Vision Pro liefern, allerdings zum halben Preis. Samsung und Google wollen nun auch im Bereich der VR-Brillen mit Apple konkurrieren. Das erste Mixed-Reality-Headset mit dem offeneren Betriebssystem Android XR lockt mit einem hochauflösenden Micro-OLED-Display mit 3552 × 3840 Bildpunkten (Vision Pro: 3660 × 3200 Pixel). Dazu kostet sie „nur“ 1800 US-Dollar (Apple Vision Pro: ab 3700 Euro).
Ein wichtiges Verkaufsargument ist auch hier Mixed Reality, oder wie Apple es nennt: Spatial Computing. Dank der zwei 6,5-MPixel-Passthrough-Kameras und eines Tiefensensors kann man auf Wunsch das reale Zimmer sehen, in dem man bis zu fünf „schwebende“ Fenster frei anordnen kann. Darauf lassen sich Apps, Spiele oder eine groß aufgezogene Kinoleinwand betrachten. Auch die Steuerung per Augen- und Handtracking erinnert an Apples Ansatz. Bisher ist das Gerät nur in den USA und Südkorea erhältlich. Für Europa gibt es noch keinen Termin. Für den Test hat uns der VR-Youtuber VoodooDE VR (alias Thomas Pörsch) freundlicherweise sein aus den USA importiertes Exemplar zur Verfügung gestellt – inklusive der hochpreisigen Controller, die sich separat für 250 Dollar erwerben lassen. Auf seinem Kanal gibt es noch weitere Tests und Tipps zur Galaxy XR.
- Samsungs Galaxy XR soll der Apple Vision Pro Konkurrenz machen – mit hoher Auflösung, Mixed Reality und dem neuen Betriebssystem Android XR.
- Das Headset kostet nur etwa halb so viel wie Apples Modell und ist bislang nur als Import erhältlich.
- Im Test zeigt sich jedoch, dass optische Details den Bildeindruck stärker beeinflussen als erwartet.
Um zahlreiche Apps und Fenster zu berechnen, ist in der Galaxy XR allerdings nur ein Qualcomm Snapdragon XR2+ Gen 2 eingebaut. Dabei handelt es sich um eine höher getaktete Variante des Quest-3-Prozessors, der deutlich langsamer ist als die M5-Chips der aktuellen Apple Vision Pro, die auch im MacBook Pro stecken. In diesem Artikel testen wir, ob der Chip seinen Aufgaben und der hohen Auflösung gewachsen ist. Dabei kam es zu unerwarteten Problemen mit dem eigentlich hochwertigen Bild. Überdies überprüfen wir, ob sich die Galaxy XR mit ihrem externen, kabelgebundenen Akku auch als drahtloses PC-VR-Headset eignet.
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