Hewlett-Packard ist zuversichtlich für Deutschland-Geschäft

Dem deutschen IT-Markt traut HP-Deutschland-Chef Jörg Menno Harms im Jahr 2004 ein Umsatzwachstum von 2,5 Prozent zu.

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  • dpa

Der Computerhersteller Hewlett-Packard (HP) ist für das Geschäft in Deutschland zuversichtlich. "HP wird seine Ziele in Deutschland erreichen und im laufenden Geschäftsjahr besser als der Markt abschneiden", sagte HP-Deutschlandchef Jörg Menno Harms der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom Mittwoch. "Wir werden in den Segmenten zulegen, in denen auch der Markt wächst, und damit wertmäßig besonders im Dienstleistungsgeschäft", sagte Harms.

Auch die Integration des von ThyssenKrupp übernommenen IT-Dienstleisters Triaton liege voll im Plan. "Wir wachsen bei der Übernahme von Informationstechnologie unserer Kunden schneller als IBM." Dem deutschen IT-Markt traut Harms im Jahr 2004 ein Umsatzwachstum von 2,5 Prozent zu. Im kommenden Jahr sei ein Plus von 3 bis 3,5 Prozent zu erwarten. "Wir spüren seit Anfang des Jahres eine leichte Brise des Aufschwungs, die hat angehalten, ist aber auch nicht stärker geworden."

Trotz aller Seitenhiebe von Wettbewerbern wie Dell werde HP an seinem Vertriebsmodell, das sich erheblich auf Partnerunternehmen stützt, festhalten. "Wir können unsere Unternehmens- und Privatkunden nicht mit einer ausschließlich direkten Ansprache erreichen", sagte Harms. "Wir kommen ohne Partner nicht aus und werden uns die Butter nicht vom Brot nehmen lassen." Hinzu komme, dass HP allein in Deutschland bei seinen Partnern rund 50.000 Arbeitsplätze sichere. Auch sei die von Analysten zuweilen geforderte Aufspaltung des Unternehmens, etwa in einen Drucker- und einen Computerhersteller, nicht sinnvoll. (dpa) / (jk)