Studie: Seit 2001 gingen in den USA 400.000 IT-Jobs verloren
Als Gründe für den Arbeitsplatzabbau nennt das Center for Urban Economic Development Arbeitsplatzverlagerung in Niedriglohnländer und die Nutzung sogenannter H-1B Visa, die Facharbeitern den Aufenthalt in den USA erlauben.
In der IT-Industrie sind in der USA seit dem Jahr 2001 rund 403.000 Arbeitsplätze vernichtet worden. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Center for Urban Economic Development der University of Illinois in Chicago für die Gewerkschaft WashTech erhoben hat. Alleine in der Region San Francisco, Boston and San Jose seien seit November 2001 etwa 200.300 Jobs verloren gegangen.
Als Gründe für den Arbeitsplatzabbau nennt das Institut Arbeitsplatzverlagerung in Niedriglohnländer. Dazu käme die Nutzung so genannter H-1B Visa, die Programmierern und anderen Facharbeitern den Aufenthalt in den USA erlauben.
Im ersten Quartal sei die Zahl der IT-Arbeiter in den USA nun im Vorjahresvergleich aber wieder um zwei Prozent auf 10,5 Millionen angewachsen, heißt es weiter. Die Nachfrage lasse nun aber wieder nach. Als Lösungsansatz fordern die Studienschreiber einen restriktiveren Umgang bei der Visa-Vergabe. Schließlich gebe es in den USA genügend gut geschulte Arbeitskräfte, heißt es. (tol)