Hewlett-Packard setzt auf Grid-Speichersysteme

Der Computerhersteller HP möchte dem etwas schwächelnden Absatz bei Speichersystemen entgegenwirken und unter anderem auf Grid-Systeme setzen.

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  • Boi Feddern

Der Computerhersteller Hewlett-Packard (HP) möchte dem etwas schwächelnden Absatz bei Speichersystemen entgegenwirken und unter anderem auf Grid-Systeme setzen. In diesem Zusammenhang kündigte der Konzern die Einführung eines Einstiegsmodells für Speicher-Grid-Systeme an. Das HP Storage Works Reference Information Storage System (RISS) ist ab sofort neben einer Konfiguration mit vier TByte auch mit einem TByte Speichervolumen erhältlich. Innerhalb des nächsten Jahres plant HP weitere Produkte.

Die RISS-Lösung ist ein offenes, integriertes und skalierbares Archivierungssystem beispielsweise für E-Mail oder Office-Dokumente. Es basiert auf einer Storage-Grid-Architektur die das Speichern, Indizieren und die Suche nach Daten auf unterschiedliche Knoten oder Zellen verteilt. Jede Zelle ist dabei ein geschlossenes System mit eigenem Prozessor, Index sowie eigener Suchmaschine, Datenbank und Management-Ebene. Die Zellen verwenden einen integrierten Plattenspeicher, um Daten, Indizes und Meta-Daten zu speichern. Eine Suchfunktion soll das schnelle Wiederauffinden von Daten garantieren. (boi)