Prompt erhöht die Preise für Call-by-Call
Einen kräftigen Schluck aus der Pulle genehmigt sich die Telefongesellschaft Prompt (01055): Die Preise für Ferngespräche steigen tagsüber von 3,29 auf 8 Cent pro Minute.
Die Telefongesellschaft Prompt hat die Preise für Ferngespräche über die Sparvorwahl 01055 überraschend und drastisch angehoben. Mit einer Pressemitteilung am gestrigen Donnerstag kurz vor 20 Uhr gab das Unternehmen bekannt, dass man den Minutenpreis für Ferngespräche von 3,29 auf 8 Cent anheben werde -- der neue Preis gilt bereits seit dem heutigen Freitag, 8 Uhr. Solche kurzfristigen und drastischen Preisanhebungen führen in der Regel zu deutlichen Mehreinnahmen der Telefongesellschaften, da viele Kunden die Preisänderung erst zu einem späteren Zeitpunkt wahrnehmen.
Peinlich nur, dass das Unternehmen vergaß, auch die Webseite anzupassen. In roter Schrift auf grünem Grund prangte auch am späten Freitagvormittag noch immer die Preisangabe 3,29 Cent pro Minute. Erst ein Klick auf den nicht ganz so auffälligen Tarife-Button offenbarte den neuen Preis von 8 Cent pro Minute. Auf Rückfrage von heise online versicherte ein Unternehmenssprecher, es habe sich um ein Versehen gehandelt, man werde die neuen Preise umgehend auf der Webseite veröffentlichen. Betroffene Kunden könnten aber nun mit einem Widerspruch gegen die Telefonrechnung aufgrund der fehlenden Preisinformationen erfolgreich sein. (uma)