Hardware-Neuheiten im Brennpunkt
PC-Hardware: Technik, Nutzen, Perspektiven
Hardware-Neuheiten gibt es derzeit in HĂĽlle und FĂĽlle. In erster Linie handelt es sich dabei um Detailverbesserungen, die beim Kauf eines Allzweckrechners nicht zum Tragen kommen. Ăśber die Techniken, den praktischen Nutzen und die Perspektiven der neuen Hardware berichtet c't in der aktuelle Ausgabe 20/04.
Nie zuvor bot der PC-Markt so viele Komplettsysteme und Komponenten mit unterschiedlichen Technik-Varianten. Neue Verfahren wie PCI Express, 64-Bit-Prozessoren oder DDR2-RAM sind wichtige und vielversprechende Entwicklungen. Doch wesentliche und praktisch nutzbare Vorteile bringen die Neuheiten bisher nur in speziellen Anwendungsfällen. Ein echtes "Killer-Feature", das für sich alleine genommen die Entscheidung für den einen oder anderen PC rechtfertigt, findet sich nicht darunter.
Nach wie vor muss derjenige, der höchste Rechen- und Grafikleistung fordert, auch größeren Aufwand bei der Kühlung betreiben und einen höheren Lärmpegel ertragen. Entweder man findet seinen individuellen Hardware-Kompromiss oder aber man verteilt die unterschiedlichen Aufgaben auf mehrere Geräte.
Dabei erscheint es ohnehin fraglich, ob in Zukunft überhaupt noch der Universal-PC gefragt ist. Im Gegeteil scheint der Trend eher dahin zu gehen, dass der superpotente Allzweckrechner von vielen unterschiedlichen Geräten für spezielle Anwendungszwecke abgelöst wird. Statt einer für alles, viele für spezielles: Ein PDA als täglicher Begleiter, ein Notebook als Arbeitsgerät, eine Streaming-Box als Wohnzimmer-Medienzentrale, eine Spielkonsole für Action-Games und ein leistungsfähiger Desktop-PC für die Medienbearbeitung. Der Artikel kommt zu dem Schluss, dass derjenige nach wie vor am besten fährt, der seinen Rechner auf das aktuelle Anwendungsprofil maßschneidert und bewusst spart. Zumal in zwei Jahren die Hardware-Welt und die persönlichen Vorlieben vielleicht schon ganz anders aussehen. (ciw) (uk)