Sanyo Heimkino-Projektor PLV-Z3 mit HDMI
Sanyo vergrößert seine ohnehin umfangreiche Programmpalette an Bildwerfern um aktuelle Geräte für Office, Heim und Hörsaal.
Sanyo vergrößert seine umfangreiche Programmpalette an Bildwerfern um aktuelle Geräte für Office, Heim und Hörsaal.
Die Heimkino-Projektoren PLV-Z3 sowie der PLV-Z1X werden in Köln erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Der Z3 gleicht rein äußerlich stark seinem Vorgänger Z2 und nutzt wie dieser ein LCD-Panel in WXGA- respektive HDTV-Auflösung mit 1280 × 720 Pixeln. Es wird ihn voraussichtlich im anthrazitfarbenen und in einem silbernen Gehäuse geben. Unter den Neuerungen finden sich ein YUV-Videoeingang sowie ein digitaler HDMI-Port; der Z2 bot hier noch den signalkompatiblen DVI-Anschluss. Die spezifizierten 800 ANSI-Lumen und ein Maximalkontrast von 2000:1 sind für einen 16:9-Beamer in LCD-Technik recht hoch. Für eine gleichmäßige Ausleuchtung und farbneutrale Graustufen soll das so genannte 3D-AUCC-System soll sorgen. Die interne Signalverarbeitung erfolgt mit 10 Bit pro Farbe. Wie schon beim Z2 hat Sanyo ein Lens-Shift-Objektiv spendiert und zusätzlich eine motorisierte Irisblende eingebaut.
Der überarbeitete Z1 mit Suffix X verwendet wie gehabt ein LCD-Panel mit 964 × 544 Pixel. Als Kontrastverhältnis nennt der Hersteller stolze 1000:1 und für die Lichtstärke 700 ANSI-Lumen. Videosignale nimmt der Z1X am Composite-, S-Video- oder Komponenteneingang entgegen, der PC wird am analogem Sub-D-Port angeschlossen. Einen digitalen Signaleingang wie DVI oder HDMI gibt es hier nicht.
Für mobile Anwendungen bietet der Hersteller mit dem PLC-SU51 mit SVGA-Panel sowie den beiden XGA-Geräte XU51 und XU56 drei kompakte LCD-Projektoren. Die drei Beamer wiegen jeweils 2,8 Kilogramm, strahlen mit 2000 (SU51, XU51) respektive 2500 ANSI-Lumen (XU56) und bieten eine Kontrast von 450:1. Ihr Multi Card Imager (MCI) liest Daten direkt von CompactFlash-Karten, sodass ein externer Rechner bei Vorträgen verzichtbar ist. Der MCI bindet die Beamer zudem über optionale LAN-Karten ins Netzwerk ein und kann per WLAN-Karte eine Funkverbindung zum PC herstellen. Eine interne Software übernimmt dabei die Bildaufbereitung, zwischen Notebook und Beamer muss bei der Powerpoint-Präsentation keine Strippe mehr gezogen werden.
Zur Festinstallation gedacht, aber dank Wechselobjektiven dennoch flexibel, sind die lichtstarken Sanyo-Projektoren: Der EF60 zeigt SXGA+-Auflösung (1400 × 1050 Punkte) und soll Bilder mit strahlend hellen 6500&nsbp;ANSI-Lumen an die Wand werfen. Der XF60 nutzt ein LCD-Panel mit 1024x768 Pixeln (XGA) und leuchtet mit 5800 ANSI-Lumen, beide bieten laut Sanyo einen Kontrast von 1300:1. Es stehen neun Wechselobjektive für unterschiedliche Projektionsverhältnisse und Entfernungen zur Verfügung. Als Anschlüsse bieten der S/XF60er außer den üblichen Videoeingängen und einem analogen Sub-D-Anschluss fürs Notebook einen digitalen HDMI-Port nebst HDCP-Unterstützung und DVI-Kompatibilität. (uk)