E-Plus-Chef hält UMTS-Nachfrage bislang für mangelhaft

Den Mobilfunkdiensten der dritten Generation fehlt die Kundenakzeptanz.

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  • Torge Löding

Auch neue Tarifoptionen helfen offenbar nicht genügend, damit die Mobilfunkdienste der dritten Generation abheben. Die Mobilfunkbetreiber in Deutschland jedenfalls dürften mit der Nachfrage nach UMTS-Diensten unzufrieden sein. E-Plus-Chef Uwe Bergheim sagte im Interview mit dem Focus: "Das Netz ist zu weniger als einem Prozent ausgelastet". Das gelte für alle Anbieter, denn die Kundenakzeptanz fehle. Unter diesen Umständen werde sich das Unternehmen mit dem Ausbau der Technik Zeit lassen. "E-Plus stellt nicht die Republik mit Antennen zu, solange es nicht eine wirklich sichtbare Nachfrage nach den neuen Diensten gibt". Zuvor hatte E-Plus bekannt gegeben, eine Technik zum kostengünstigen UMTS-Ausbau entwickelt zu haben.

Unterdessen meldet E-Plus, die Marke von neun Millionen Kunden überschritten zu haben. "Das hatten wir erst zum Jahresende erwartet", so Bergheim. (tol)