Quellcode von Microsoft Office für Regierungsbehörden
Bislang konnten Regierungen im Rahmen des Government Security Program Zugang zu den Quelltexten von diversen Windows-Versionen (von Windows 2000 bis Windows CE) erhalten.
Im Rahmen seines Government Security Program (GSP) will Microsoft künftig Regierungen auch Zugriff auf den Quellcode von Microsoft Office 2003 bieten. Als Ergebnis des "anhaltenden Erfolgs" und der "positiven Rückmeldungen" von Regierungsinstitutionen habe man die weitere Öffnung des Programs beschlossen, erklärte Microsoft. Das im Rahmen der Shared-Source-Inititative von Microsoft aufgelegte GSP soll das Vertrauen von Regierungen in die Zuverlässigkeit und Sicherheit von Microsoft-Produkten stärken, in dem sich Experten von staatlicher Seite durch Zugang vom Quellcode und zugehörigen internen Microsoft-Dokumentationen selbst Einblick verschaffen können.
Bislang konnte man im Rahmen des GSP Zugang zu den Quelltexten von diversen Windows-Versionen (von Windows 2000 bis Windows CE) erhalten. Von Office waren bislang bereits XML-Schemata einsehbar und kostenlos lizenzierbar, auch außerhalb des GSP. Laut Microsoft haben sich bislang mehr als 30 Länder an dem GSP beteiligt, in letzter Zeit unterschrieb beispielsweise Österreich die zugehörigen Vereinbarungen. Die deutsche Regierung hat bislang solche Verträge mit Microsoft nicht abgeschlossen. Microsoft hält das GSP auch für einen wichtigen Baustein im Kampf gegen die Konkurrenz aus dem Open-Source-Lager. (jk)