AMD-Chef Deppe: Keine Angst vorm Braunen Mann
Der Einzug der NPD in den Sächsischen Landtag ist nach den Worten von AMD-Deutschlandchef Hans Deppe "keine Katastrophe".
Der Einzug der NPD in den Sächsischen Landtag ist nach den Worten von AMD-Deutschlandchef Hans Deppe "keine Katastrophe". Gegenüber der ARD warnte der Manager davor, der NPD und anderen Rechtsxtremisten mit allzu großer Besorgnis zu begegnen. Er glaube nicht, dass es wirtschaftliche Konsequenzen ausländischer Investoren in Sachsen geben werde. Besorgte Anrufe aus der AMD-Konzernzentrale in den USA habe es nicht gegeben.
Ganz ausschließen wollte er dann aber auch nicht, dass Investoren geplante Engagements in Sachsen überdenken, da es immer wieder auch Fragen gebe, wie die politischen Verhältnisse aussähen: "Hier kann man immer nur darauf hinweisen: Sachsen ist eine stabile Demokratie." Rassistische Übergriffe bei AMD gebe es nicht.
Während sich europäische Medien wie die italienische Tageszeitung La Repubblica besorgt über den Aufstieg der Rechtsradikalen in Deutschland äußern, reagieren US-Medien wie der Nachrichtensender CNN tatsächlich eher zurückhaltend auf den Wahlerfolg der rechtsradikalen Parteien. Bei den Landtagswahlen am gestrigen Sonntag hatte die NPD in Sachsen 9,2 Prozent der Wähler für sich gewinnen können, die braunen Gesinnungsgenossen der DVU konnte im Bundesland Brandenburg mit 6,1 Prozent in den Landtag einziehen.
Die Ergebnisse der Wahlen stellen die Länder Brandenburg und Sachsen auch im Internet bereit. (tol)