Maker Faire Hannover: Die coolste Messe für Tüftler

Über 230 Stände, Live-Shows & Workshops – am 23./24. August wird das HCC in Hannover zum Mekka der Maker-Szene.

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Makey begrüßt die Besucher am Eingang zur Messe

(Bild: heise medien)

Lesezeit: 4 Min.
Von
  • Daniel Schwabe

Vom 23. bis 24. August (Samstag von 10 bis 18 Uhr und Sonntags von 10 bis 17 Uhr) verwandelt sich das Hannover Congress Centrum mit über 230 Ständen in die coolste Maker-Messe Deutschlands. Und das lässt sich die Make-Redaktion natürlich nicht entgehen.

Ihr Lager schlägt das Team in der Eilenriedehalle am Stand 105 auf. Dort lassen sich dann neben den Redakteuren auch die coolsten Heftprojekte ganz genau bestaunen. Neben Dauerbrennern wie der animatronischen Posteule und dem DIY-Elektrobaukasten sind auch ordentlich topaktuelle Projekte auf dem Stand zu sehen. Wer wissen möchte, wie gut eine gehackte Tonibox funktioniert oder was das neueste Oxocard-Add-On alles kann, muss nur auf dem Stand vorbeikommen. Am Samstag von 14 bis 16 Uhr steht außerdem Taupunktlüfterexperte Ullli Schmerold zur Verfügung, um alle Fragen zum trockenen Keller mittels DIY-Taupunktlüfter zu beantworten.

Natürlich gibt es auch Neuigkeiten zum Makey:Lab. Die Lernplattform für Maker-in-the-Making konnten sich Besucher bereits auf vergangenen Messen genau anschauen. Diesmal kann auch Hand angelegt werden. Jeweils von 14 bis 18 Uhr können Besucher in einem Workshop über eine grafische Blockprogrammierung alles aus dem ESP-basierten Lernboard herausholen. Unterstützt wird das Ganze von einem Prototypen-Playbook, in dem Nutzer an die Hand genommen werden und Schritt für Schritt durch die Hardware des Makey:Lab geführt werden. Wer mehr über das sich noch in Entwicklung befindliche Produkt wissen möchte, findet auf der Makey:Lab-Page alle Infos dazu. Aber auf der Maker Faire selber damit herumzutüfteln, ist natürlich ein Garant für sehr viel Spaß.

Make-Chefredakteur Daniel Bachfeld hat natürlich die coolsten Spielzeuge: Der Makey:Lab und das Playbook liegen für die Messe bereit.

Wer auch auf der Messe nicht aufs Maken verzichten will, kann zwischen 10 und 14 Uhr einen kleinen, blinkenden Makey zusammenlöten. Das dauert jeweils 45 Minuten. Danach kann man dann mit einem coolen Umhänger wieder voll durchstarten und weiter die Messe unsicher machen.

Raspberry-Pi-Enthusiasten werden sich vor Freude kaum auf den Stühlen halten können, wenn Make-Chefredakteur Daniel Bachfeld zusammen mit Christof Windeck (leitender Redakteur des c‘t-Hardware-Ressort) den Raspberry-Pi-Gründer Eben Upton am Samstag um 12:15 Uhr in die Zange nehmen werden, um die neusten Infos zum Maker-Liebling Raspberry Pi zu bekommen.

Nach der ganzen Aufregung bei diesen tollen Events kann man sich als Besucher dann bei einer runde Show-Löten von Carsten Meyer entspannen. Der Jimi Hendrix des Lötkolbens ist Samstag und Sonntag am Make-Stand zu sehen, wie er mit chirurgischer Präzision auch die kleinsten SMD-Bauteile problemlos auf die Platine bekommt.

Videos by heise

Neben diesen absoluten Highlights gibt es auf der Maker Faire natürlich noch viel, viel mehr zu sehen und zu erleben. Neben diversen Live-Shows gibt es auch ein vollgepacktes Vortragsprogramm. Unter anderem erklärt euch unser Kollege Carsten Wartmann, wie ihr zu euren Projekten Artikel schreibt und in die Zeitschrift Make kommt!

Ein umfangreiches Event- und Vortragsprogramm ist auf der Maker-Faire-Seite zu finden. Auf unseren Social-Media-Kanälen haben sich in den letzten Tagen auch einige Aussteller der Messe vorgestellt. Die Videos dazu sind auf TikTok, Instagram und Facebook zu finden.

Tickets für die Maker Faire gibt es weiterhin auf der Maker-Faire-Webseite, wer spontan vorbeikommen möchte, kann auch an der Tageskasse noch ein Ticket erwerben. Dort kann nur mit Karte gezahlt werden.

Die Redaktion kann es kaum erwarten, sich all die kreativen Projekte auf der Messe anzuschauen und mit Lesern am Stand zu fachsimpeln. Das wird das coolste Wochenende des Jahres!

(das)