IBM und Boeing schmieden Rüstungsallianz
Die Zusammenarbeit soll den Unternehmen eine bessere Position im Rennen um Rüstungsaufträge der US-Regierung verschaffen.
IBM und der US-Flugzeugbauer Boeing haben eine 10-Jahres-Allianz zur Entwicklung neuer Kommunikations- und Datenverarbeitungssysteme für Verteidigungszwecke geschlossen. Die Zusammenarbeit soll den Unternehmen eine bessere Position im Rennen um Rüstungsaufträge der US-Regierung verschaffen. Der Markt für Rüstungsgeschäfte im Bereich Militär-Kommunikation, Nachrichtendienste und Nationale Verteidigung (Homeland Security) wird auf etwa 200 Milliarden US-Dollar geschätzt.
IBM soll Boeing, das mit seiner Unternehmenseinheit Boeing Integrated Defense Systems zu den weltgrößten Raumfahrt- und Verteidigungsunternehmen zählt, unter anderem mit Informations-Management-Middleware sowie der neuesten Chip-Technologie versorgen. "Bei künftigen Konflikten kommt es wesentlich darauf an, die besten Informationen zu haben", erläuterte Jim Albaugh, CEO von Boeing Integrated Defense Systems, in einer gemeinsamen Presseerklärung. Durch die Zusammenarbeit mit IBM könne man der US-Regierung nun die besten informationstechnischen Systeme anbieten, die derzeit auf dem Markt erhältlich seien. (pmz)