Nokia bietet Filter für mobiles Internet

Ab dem vierten Quartal sollen Eltern mit Nokias Intelligent Content Delivery (ICD) einstellen können, welche mobilen Dienste ihre Kinder beziehen dürfen und welche nicht.

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Von
  • Torge Löding

Der finnische Handyhersteller Nokia hat eine neue Filter-Lösung zur Nutzungskontrolle von mobilen Inhaltsangeboten vorgestellt. Ab dem vierten Quartal sollen mit Nokias Intelligent Content Delivery (ICD) dann beispielsweise Eltern einstellen können, welche mobilen Dienste ihre Kinder beziehen dürfen und welche nicht.

"Nokias ICD ermöglicht es dem Netzbetreiber, schnell zugreifbare Dienste mit einfachen Preismodellen anzubieten, die den tatsächlichen Marktwert eines Dienstes widerspiegeln", heißt es in einer Mitteilung des Konzerns. Die Filter-Lösung sei in der Lage, Teilnehmer- und Dienst-Profile zuzuordnen, und könne den Zugriff auf bestimmte Dienste anhand verschiedener Kriterien sperren -- beispielsweise Dienstkategorie, maximale Preisobergrenze oder maximale Dateigröße, heißt es weiter. Die im System gespeicherten Teilnehmerdaten des Anwenders enthalten auch ein Filter-Profil, das angibt, welche Dienstkategorien gesperrt sein sollen.

"Angesichts der zunehmenden Anzahl von neuen mobilen Service-Angeboten gibt es zwangsläufig auch Angebote und Websites, zu denen nicht jedermann Zutritt erhalten möchte", lässt sich Olli Oittinen, Vice President Core Networks Marketing and Sales im Bereich Networks von Nokia, zitieren. (tol)