Nokia stellt Smartphone mit Megapixel-Kamera vor
Nokia hat mit dem 6670 ein weiteres Smartphone mit Symbian OS und Series-60-Oberfläche vorgestellt, das mit einer Megapixelkamera ausgestattet ist.
Nach dem modischen Knips-Smartphone 7610 hat Nokia das 6670 mit Symbian OS 7 und Series-60-Oberfläche angekündigt, das ebenfalls Fotos mit einer Auflösung von bis zu 1152 × 864 Pixeln aufnehmen kann.
Die Form des 118 Gramm schweren Triband-Modells gleicht zwar dem schon zur CeBIT vorgestellten 7610, bietet jedoch eine Tastatur mit eher konservativem Layout. Die Kamera mit Megapixel-Auflösung nimmt Schnappschüsse und Videos mit bis zu zehn Minuten Länge auf. Die übrige Ausstattung gleicht anderen Nokia-Smartphones: Das TFT-Display mit 176 × 208 Pixeln stellt unter anderem Fotos in 16 Bit Farbtiefe dar. Für Multimedia- und PIM-Daten sowie weitere Programme besitzt das 6670 acht Megabyte internen Speicher, der sich über eine kurze MultimediaCard (MMC-rs, reduced size) erweitern lässt. Eine 64 MByte-Karte will Nokia beilegen.
Zu den gewohnt guten Organizer-Anwendungen kommen Multimedia-Programme wie ein Real Player für verschiedene Video- (MPEG-4, H.263-Video) und Audioformate (AMR, MP3, AAC). Für Dokumente, die das Smartphone unter anderem als E-Mail-Anhänge empfangen kann, gibt es Betrachter, die verschiedene Formate darstellen können. Als erstes Series-60-Handy ist das 6670 für die mobile Antivirus-Software von F-Secure vorbereitet. Mit Zusatzsoftware wie Nokias VPN-Client lassen sich sichere Internetverbindungen zu Firmenservern aufbauen oder SSL-Verschlüsselung etwa für Homebanking-Webseiten nutzen.
Zum xHTML-fähigen WAP-Browser kommt der Netfront-Webbrowser, der auf der mitgelieferten MMCard vorinstalliert ist und sogar PDF-Dateien anzeigen kann. Als Datendienst nutzt das Handy GPRS (General Packet Radio Service), über den es bis zu 40,3 kBit/s empfängt oder 26,8 kBit/s sendet (Multislot-Klasse 6). Kontakt zu PCs, PDAs oder anderen Smartphones nimmt das 6670 via Bluetooth oder IrDA auf. Zusätzlich legt Nokia ein USB-Kabel bei, das an den Pop-Port des Organizer-Handys angeschlossen wird. Damit ist das 6670 nach dem 7610 das zweite Smartphone mit Nokias universellem Kontaktkamm für Handys. Frühere Modelle besitzen nur kabellose Schnittstellen zum Abgleichen von Daten mit einem PC oder für den Einsatz als Funkmodem. Eine Akkuladung soll für maximal 240 Stunden Bereitschaftsbetrieb oder bis zu 4 Stunden Sprechzeit reichen. Ab Oktober will Nokia das 6670 für rund 500 Euro ohne Vertrag anbieten. (rop)