Kabel BW: keine neuen Pläne für Fusion

Nach dem Aus für das geplante TV-Kabelnetz-Monopol in Deutschland müssten erst die Auswirkungen der ablehnenden Haltung des Bundeskartellamts untersucht werden, hieß es bei Kabel BW.

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Von
  • Jürgen Kuri

Nach dem Aus für das geplante TV-Kabelnetz-Monopol in Deutschland strebt der baden-württembergische Netzbetreiber Kabel BW derzeit keine neue Fusion an. Zuvor müssten die Auswirkungen im Markt untersucht werden, die die ablehnende Haltung des Bundeskartellamts zu dem Zusammenschluss zur Folge haben, teilte das Heidelberger Unternehmen laut dpa mit.

Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG/München) hatte angestrebt, Kabel BW und zwei weitere Konkurrenten (Ish in Nordrhein-Westfalen und Iesy in Hessen) zu übernehmen. Das Geschäft mit einem Volumen von 2,7 Milliarden Euro war auf den Widerstand des Kartellamts gestoßen; wegen der "wiederholt negativen Signale vom Bundeskartellamt" hatte Kabel Deutschland den Antrag auf Genehmigung des Zusammenschlusses mit Kabel BW, Ish und Iesy zurückgezogen

Siehe dazu auch: (jk)