Bei Iomega kreist der Sparhammer
Der kalifornische Speicherspezialist Iomega will ein Viertel seiner Belegschaft vor die TĂĽr setzen.
Der kalifornische Speicherspezialist Iomega will ein Viertel seiner Belegschaft vor die Tür setzen. Diese Entscheidung steht offenbar in Zusammenhang mit dem gescheiterten Versuch, die Digital Capture Technology (DCT) auf den Markt zu bringen. DCT ist eine Speicherlösung für Camcorder und kleine Geräte der Unterhaltungselektronik, die 1,5 Gigabyte auf einem fünf Zentimeter kleinen und nur neun Gramm schweren Speichermedium unterbringen soll. In diesem Zusammenhang hatte es auch eine Kooperation mit Hitachi gegeben. Ende 2003 stellte Iomega bereits erste Geräte für DCT vor, rudert nun aber ganz kräftig zurück. Details nennt das Unternehmen nicht; es darf aber angenommen werden, dass die Gerätehersteller nicht mehr an der Lösung interessiert waren.
"Wir haben unsere Kostenstruktur analysiert, um sie zu verbessern und Wachstumsmöglichkeiten zu garantieren", begründet Iomega-CEO Werner Heid die Entlassung von 145 Mitarbeitern. Diese würden bei dem Unternehmen zuerst mit Kosten von fünf bis sieben Millionen US-Dollar zu Buche schlagen, sollen danach aber jährliche Einsparungen von 30 bis 35 Millionen Dollar bringen. (tol)