Einsteigerfreundlich: Bildbearbeitung PhotoImpact in Version 10

Neu im Programm sind Einstiegshilfen für Anfänger und Gelegenheitsnutzer, Fortgeschrittene erwartet ein neues Freistellungswerkzeug.

vorlesen Druckansicht 19 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Auf PhotoImpact XL folgt nicht XXL, sondern in ganz bodenständiger Zählweise Version 10 des Bildbearbeitungs- und Webgrafikpakets. Neu im Programm sind Einstiegshilfen für Anfänger und Gelegenheitsnutzer. Ein Begrüßungsmenü soll durch die wichtigsten Aufgaben wie Scannen oder Retuschieren führen, das Interface lässt sich auf einen Basismodus mit größeren Icons und weniger Werkzeugen umschalten.
Fortgeschrittene Anwendern spendiert Ulead (auf der Photokina in Halle 10.1, Stand D048/E033) ein verbessertes Lasso-Werkzeug sowie einen neuen Assistenten zum Freistellen von Objekten, der selbst komplexe Objekte von ihrem Hintergrund befreien können soll. Wie sich eine Farbkorrektur auf die Tonwertverteilung auswirkt, lässt sich dank Live-Histogramms jetzt direkt beurteilen. Zu der ohnehin schon umfangreichen Effektesammlung gesellen sich Halbton-, Kontur- und Gravureffekte, ein neuer Preview-Modus soll helfen, die richtigen Einstellungen zu finden. Den Werkzeugkasten bereichert ein Retusche-Tool zum Entfernen unerwünschter Bilddetails.
Bereits seit Version 8 besitzt PhotoImpact eine Funktion, die zwei unterschiedlich belichtete Aufnahmen eines Motivs zu einem einzigen mit hohem Kontrastumfang verschmilzt. Dabei sollen sich nun unwerwünschte Objekte, die sich durch die Szene bewegen, oder auch andere Bewegungseffekte kaschieren lassen. Das englischsprachige PhotoImpact 10 steht für 90 US-Dollar beziehungsweise als Upgrade für 50 US-Dollar zum Verkauf.