Kodak zeigt "brillenloses" 3D-Sichtgerät

Ohne Shutter- und Polarisationsbrille kommt Kodaks 3D-Display aus.

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Von
  • Carsten Meyer

Für Kodaks 3D-Display benötigt der Nutzer keine Shutter- oder Polarisationsbrille [Klicken für vergrößerte Ansicht]

Ohne Shutter- und Polarisationsbrille kommt Kodaks 3D-Display aus, das man Pressevertretern auf der Photokina zeigen konnte -- für eine öffentliche Vorführung war es nicht rechtzeitig fertig geworden. Es arbeitet optisch nach dem Prinzip eines Fernglases mit getrennten Strahlengängen und einem separaten großen LC-Monitor (Auflösung 1280 × 1024) für jedes Auge.

Durch die "entfernte” Wahrnehmung des virtuellen Bildes soll laut Kodak-Entwickler Joshua Cobb ein sehr entspanntes Sehen möglich sein. In der Tat blickt man in das Gerät wie in einen Feldstecher mit enorm großer (virtueller) Austrittspupille, das Sichtfeld ist somit nicht ganz abstands- und lageunabhängig. Der Blickwinkel ist mit 45 Grad in der Waagerechten recht groß, sodass sich beispielsweise bei 3D-Games ein völlig neues Spielerlebnis ergibt. Anwendungsmöglichkeiten sieht man aber nicht nur in Spielhallen, sondern auch im medizinischen Bereich und beim Computer Aided Design. Als reines Sichtgerät ist der 23.500 US-Dollar teure Stereo-Monitor mit allen Rechnern kompatibel, die mit einer Grafikkarte mit zwei DVI-Ausgägen ausgestattet werden können. (cm/c't) / (jk)