Microsoft präsentiert Version 2 des "E-Government Starter Kit"

Kleinere Städte und Gemeinden sollen damit kostengünstig elektronische Verwaltungsverfahren für Bürger und die örtliche Wirtschaft einrichten können.

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Von
  • Peter-Michael Ziegler

Microsoft hat eine neue Version der Software-Plattform "E-Government Starter Kit" (EGSK) vorgestellt. Kleinere Städte und Gemeinden sollen damit ohne größere Investitionen elektronische Verwaltungsverfahren für Bürger und die örtliche Wirtschaft einrichten können. Die Version 2.0 baue auf den bestehenden Konzepten und der Architektur des ersten Starter Kits auf und erweitere dieses, heißt es bei Microsoft.

Zu den verfügbaren Diensten gehören unter anderem Melderegisterauskünfte, Personenstandsurkundenanträge und Bewohnerparkausweise. Informationen zu den Systemvoraussetzungen und den Neuerungen in Version 2.0 können bei Microsoft abgerufen werden. Dort finden sich auch Anwendungsbeispiele sowie ein Dienstekatalog.

Das EGSK entstand im vergangenen Jahr als Teil des Gemeinschaftsprojekts "e-Government NRW". Zwölf Städte (Bergisch Gladbach, Bergkamen, Coesfeld, Gütersloh, Herten, Lippstadt, Olsberg, Paderborn, Ratingen, Rees, Rietberg und Siegburg) hatten in acht Teilprojekten zahlreiche Verwaltungsvorgänge auf elektronische Bearbeitungsweise umgestellt.

Das EGSK 2.0 ist über den Städte- und Gemeindebund NRW zu beziehen und wird an die Verbandsmitglieder kostenlos abgegeben. Die übrigen Kommunen erhalten das EGSK 2.0 gegen eine Schutzgebühr von 250 Euro. (pmz)