Micron enttäuscht Analysten trotz schwarzer Zahlen

Der US-Halbleiterhersteller Micron hat im nun abgelaufenen Geschäftsjahr den Sprung in die Gewinnzone geschafft.

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Von
  • Torge Löding

US-Halbleiterhersteller Micron hat im nun abgelaufenen Geschäftsjahr den Sprung in die Gewinnzone geschafft. Nach einem Verlust in Höhe von 1,27 Milliarden US-Dollar im Vorjahr meldet der Konzern jetzt einen Nettogewinn von 157,2 Millionen Dollar (24 US-Cent je Aktie). Beim Umsatz legte Micron im Vergleich zum Vorjahr um 42 Prozent auf 4,4 Milliarden Dollar zu. Als Hauptgrund für die Ergebnissteigerung nennt Micron in den durchschnittlich höheren Preisen für Speicherchips.

Allein im vierten Quartal seines Geschäftsjahres 2003/2004 betrug der Umsatz mit 1,19 Milliarden Dollar rund 34 Prozent mehr um als im Vorjahresquartal. Das Nettoergebnis konnte mit 93,5 Millionen Dollar oder 14 Cent pro Aktie ins Plus gedreht werden. Unzufrieden zeigten sich die Analysten dennoch, da sie mit einem Gewinn von 20 Cent pro Aktie gerechnet hatten. (tol)