JBoss kauft Systempartner objectone
Mit dem Kauf des Berliner Serviceanbieters und der Übernahme von dessen Mitarbeitern gründet der Vermarkter von Open-Source-Middleware einen Ableger in Deutschland.
Mit dem Kauf des Berliner JBoss-Systemintegrators und -Serviceanbieters objectone ruft der Middleware-Anbieter eine deutsche Dependance ins Leben. Die JBoss Deutschland GmbH wird ab März vom objectone-Chef Tobias Hartwig geleitet und übernimmt außer dem Kundenstamm auch einen großen Teil der Mitarbeiter. Die Gründung eines deutschen Ablegers erlaubt es JBoss nach Ansicht von Hartwig, in einem der wichtigsten Märkte für Open Source direkt mit den Kunden in Kontakt treten zu können.
JBoss vermarktet den quelloffenen Java Application Server gleichen Namens und bietet mit der JBoss Enterprise Middleware Suite JEMS eine Open-Source-Softwaresammlung zur Erstellung von verteilten Unternehmensanwendungen an. JBoss erfreut sich auch von prominenter Seite wachsender Beliebtheit: So gab erst kürzich HP die Unterstützung für den J2EE-konformen Anwendungsserver bekannt. (mhe)