IFA

Wi-Fi 7 per USB: Fritz kündigt Fritz-WLAN-Stick 6700 und neue Fritzboxen an

Der Berliner Hersteller Fritz zeigt zur IFA-Messe die Fritzbox 6690 Pro, Fritzbox 6825 4G und den Fritz-WLAN-Stick 6700.

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Fritz-WLAN-Stick vor blauem Hintergrund

Der Fritz-WLAN-Stick 6700 kommt im rundum neuen Design.

(Bild: Fritz)

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This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Fritz (früher AVM) bereitet die Markteinführung zwei weiterer Fritzboxen und eines WLAN-Sticks vor. Der Fritz-WLAN-Stick 6700 ist Fritz' erster Funkstick für USB-A-Anschlüsse seit dem AC-430-Modell aus dem Jahr 2017 (ab 29,99 €). Wi-Fi 6 und 6E überspringt der Hersteller: Der 6700er-Stick beherrscht Wi-Fi 7 in den Bändern 2,4 GHz, 5 GHz und 6 GHz, jeweils mit zwei MIMO-Streams. Über letztere beiden Bänder verspricht Fritz Datenraten von je 2,88 Gbit/s brutto. Den Betrieb mit 320 MHz breiten Funksignalen im 6-GHz-Band beherrscht der Stick also nicht. Ob er die für stabilere Verbindungen nützliche Wi-Fi-7-Funktion Multi-Link Operation (MLO) unterstützt, verrät Fritz nicht.

Die Fritzbox 6690 Pro für Kabelanschlüsse (DOCSIS 3.1) unterstützt als erster Fritz-Router Wi-Fi 7 auf allen drei Funkbändern bei 2,4, 5 und 6 GHz. Das Topmodell Fritzbox 5690 Pro fällt im 2,4-GHz-Netz hingegen auf Wi-Fi 6 zurück. Die 6690 Pro kann einen Wi-Fi-7-fähigen Client wie ein Notebook per MLO über alle drei Bänder gleichzeitig verbinden. Bei etwaigen Funkbandwechseln fallen damit die kurzen Internetaussetzer weg.

Die Fritzbox 6690 Pro erscheint wieder im stehenden Gehäuse.

(Bild: Fritz)

Bei 6 und 2,4 GHz begnügt sich Fritz allerdings mit je zwei MIMO-Streams; nur im 5-GHz-Band gibt es vier. Aggregiert soll die Fritzbox 6690 Pro gut 12 Gbit/s brutto kabellos verschicken können. Kabelverbindungen laufen lediglich über einmal 2,5-Gigabit/s-Ethernet und dreimal 1 Gbit/s. Sollte ein Kabelanbieter künftig DOCSIS 3.1 mit bis zu 10 Gbit/s ausreizen, kann die Fritzbox 6690 Pro die Geschwindigkeit zumindest per Ethernet nicht ausnutzen.

Gängige Annehmlichkeiten wie ein aktuelles FritzOS, Smart-Home-Optionen über Matter, Zigbee und DECT sowie zweimal USB 3.2 Gen 1 (5 Gbit/s, früher USB 3.0 genannt) sind mit an Bord.

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Die ebenfalls neu angekündigte Fritzbox 6825 4G positioniert der Hersteller als Einsteiger-Router für Mobilfunkverbindungen per LTE. Sie begnügt sich mit einem Gigabit-Ethernet-Anschluss und einer maximalen Funkdatenrate von 300 Mbit/s über Wi-Fi 6. Willkommene Neuerung: Die Stromversorgung erfolgt per USB Typ C. Nutzer können den Router zwischendurch so etwa mit ihrem Handyladegerät betreiben. Ethernet über USB erwähnt Fritz nicht.

Die Fritzbox 6825 4G ist kompakter als die stationären Fritzboxen.

(Bild: Fritz)

Zu den Preisen und Verfügbarkeitsterminen der neuen Geräte äußert sich Fritz wie gewohnt nicht. Traditionell können die Liefertermine einige Monate in der Zukunft liegen.

Abseits der neuen Geräte bringt Fritz einige bereits angekündigte Fritzboxen, Repeater und Smart-Home-Geräte zur IFA mit, darunter die Fritzbox 5690 XGS, 5690, 7630, 4630, die Fritz-Repeater 2700, 1700 und 1610 Outdoor sowie das Fritz-Smart Energy 201. Außerdem plant Fritz die Markteinführung des neuen DECT-Schnurlostelefons Fritzfon M3.

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(mma)