IFA

5K-Auflösung auf 27 Zoll: Eine Monitorwelle bahnt sich an

Acer und Philips kĂĽndigen Monitore mit besonders hoher Pixeldichte an. Acers Modell wird der aktuell gĂĽnstigste 5K-Monitor

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Monitor steht neben einem PC auf einem Tisch

Acer stellt den Nitro XV270X bereits auf der IFA 2025 aus.

(Bild: Mark Mantel / heise medien)

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Die überschaubare Riege an 27-Zoll-Monitoren mit 5K-Auflösung bekommt Zuwachs. Zur IFA-Messe stellen Acer und Philips entsprechende Modelle vor: den Nitro XV270X für Gamer und den Brilliance 27E3U7903 für professionelle Nutzer. Die zeitliche Nähe beider Ankündigungen spricht für neue Panels eines Zulieferers – weitere Monitormodelle könnten damit folgen.

Acer und Philips verwenden IPS-Panels, die 5120 × 2880 Pixel darstellen. Auf 27 Zoll ergibt das eine Pixeldichte von 218 Pixel pro Zoll (ppi) – ein Drittel mehr als bei 4K-Displays (3840 × 2160 Pixel) in gleicher Größe.

Beide Neulinge weisen ein für IPS-Verhältnisse hohen Kontrast von 2000:1 auf. Das spricht für einen Ableger aus LGs "IPS Black"-Panelbaureihe oder einer ähnlichen Technik. Acer lässt seinen Nitro XV270X standardmäßig mit 72 Hertz laufen, Philips den Brilliance 27E3U7903 mit 70.

Acer legt den Fokus auf Gamer. Der Nitro XV270X verfügt über eine Basisausstattung mit HDMI 2.1, Displayport 1.4, dynamische Bildwiederholraten (VRR) über Freesync, 95-prozentiger Abdeckung des DCI-P3-Farbraums, einer passablen maximalen Helligkeit von 400 cd/m² und einer Reaktionszeit von einer Millisekunde. Der Standfuß ist höhenverstellbar.

Acer Nitro XV270X (4 Bilder)

(Bild:

Acer

)

Ein Modus, der die Auflösung viertelt und dafür die Bildwiederholrate verdoppelt, wirkt dank der hohen Basisauflösung nicht nur wie ein Gimmick: Nutzer können das Display auf WQHD-Auflösung mit 2560 × 1440 Pixeln und 144 Hertz umstellen. Vier Pixel werden dann zu einem großen zusammengefasst. Bisherige Monitore mit so einer Funktion müssen sich mit Full HD begnügen.

Der Nitro XV270X wird, Stand jetzt, der günstigste Monitor mit 5K-Auflösung: Acer setzt eine Preisempfehlung von 699 Euro an – gut 40 Euro weniger als das bisher günstigste Modell (ab 670,61 €). Die Auslieferung soll allerdings erst im zweiten Quartal 2026 beginnen.

Philips sieht den Brilliance 27E3U7903 für die Bild- und Videobearbeitung vor. Er kostet mit 1159 Euro deutlich mehr als das Acer-Modell, hat dafür aber auch einige zusätzliche Funktionen. Zudem müssen Interessierte nicht so lang warten: Die Auslieferung soll schon diesen September beginnen.

Mit dabei sind zwei USB-C-Anschlüsse mit Thunderbolt-4-Anbindung inklusive Stromversorgung bis 96 Watt. Nutzer können etwa ein Notebook anschließen und das direkt über den Monitor laden. Mit dem integrierten KVM-Switch kann man schnell zwischen verschiedenen Bildquellen wechseln.

Philips Brilliance 27E3U7903 (6 Bilder)

(Bild:

Philips

)

Der Hersteller verspricht eine nahezu vollständige Abdeckung der Farbräume DCI-P3, Adobe RGB und sRGB. Auch die maximale Helligkeit ist hier mit 600 cd/m² höher. Philips wirbt mit einer entspiegelten Hartglasoberfläche.

Der Brilliance 27E3U7903 ist Calman Ready, kommt also mit Calmans Kalibrierungs-Softwarepaket Auto Calibration (AutoCal). Nutzer brauchen dafĂĽr allerdings ein eigenes Kolorimeter zur Auswertung der angezeigten Farben.

Eine integrierte 5-Megapixel-Kamera und ein höhenverstellbarer Standfuß inklusive Pivotfunktion runden das Featureset des Monitors ab.

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