Vorsicht Kunde: Fluggesellschaft kassiert bei Störung im Online-Check-in
Manche Billigflieger erheben Zusatzgebühren, wenn Kunden nicht online einchecken. Störungen am System sollen bei Wizz Air im Zweifel zulasten des Kunden gehen.
(Bild: Andreas Wodrich / heise medien)
- Tim Gerber
Reisen bildet, dachte sich Reimar G. und wollte die Herbstferien 2024 nutzen, um gemeinsam mit seiner Frau den beiden Kindern die Stadt der Städte zu zeigen. Deshalb buchte er am 28. Juni bei der ungarischen Fluggesellschaft Wizz Air für die gesamte Familie einen Flug am 22. Oktober von Dortmund nach Rom und von dort zurück am 26. Oktober. Für die vier Personen sollte der Flug knapp 1000 Euro kosten.
Zwei Tage vor dem Flug, also am 20. Oktober, versuchte Reimar G. den Check-in wie vorgesehen über die App von Wizz Air auf seinem Smartphone durchzuführen. Doch es gab nur Fehlermeldungen. Es sei ein interner Fehler aufgetreten, hieß es, er möge es zu einem späteren Zeitpunkt wieder versuchen. Auch am PC über die Webseite der Airline gab es nichts als diese Fehlermeldung. Zahlreiche weitere Versuche in den verbleibenden Stunden bis zum Abflug brachten immer dasselbe Resultat.
Die Mitarbeiter von Wizz Air am Flughafen zeigten sich sowohl von den Beteuerungen des Fluggastes als auch von den vorgezeigten Screenshots völlig unbeeindruckt. Er müsse nun eine Check-in-Gebühr in Höhe von 48 Euro pro Person, insgesamt also 192 Euro zahlen. Zähneknirschend berappte der Familienvater die zusätzliche Gebühr.
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