Video-Jugendwettbewerb gegen Ausgrenzung gestartet
Bis zum 16. Oktober können Jugendliche auf einer speziellen YouTube-Website ihre Videobeiträge zum Thema "361 Grad Respekt" einreichen. Die Schirmherrschaft hat Bundesfamilienministerin Kristina Schröder übernommen.
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hat heute den Videowettbewerb "361 Grad Respekt" gestartet. Bis zum 16. Oktober können Bewerber, Jugendliche im Alter ab 13 Jahre ihre Beiträge auf einer speziellen YouTube-Website einreichen. Ziel des Wettbewerbs ist es, Jugendliche für die Themen Ausgrenzung, Rassismus, Homophobie und Cyber-Mobbing zu sensibilisieren. Junge Menschen sollen dazu motiviert werden, sich für ein respektvolles Miteinander einzusetzen.
Alleine oder in Gruppen von maximal fünf Personen können die Jugendlichen Kurzfilme, selbst komponierte Musikvideos, Dokumentationen oder Reportagen drehen. Möglich sind zum Beispiel Interviews mit Freunden oder Passanten, nachgestellte Szenen für kritische Alltagssituationen oder fiktive TV-Spots und Trickfilme. Eine unabhängige Expertenjury soll die besten Videos auswählen, die Ende November in Berlin ausgezeichnet werden. Hauptgewinn ist ein Backstage-Besuch und eine eigene VIP-Loge bei einem Konzert der Fantastischen Vier.
"Respekt bedeutet, sich gegenseitig immer mit Achtung und Wertschätzung zu begegnen", sagte Ministerin Schröder in Berlin. "Wir dürfen es nicht hinnehmen, dass Menschen wegen ihrer Hautfarbe, ihres Alters, ihres Geschlechts, einer Behinderung, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Herkunft oder ihrer Religion diskriminiert werden – weder offline noch online. Das erreichen wir am besten, wenn wir die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen, aber auch die der Eltern und Lehrer stärken." (anw)