Computex: Gehäusekühler senkt Innentemperatur
Während normale Lüfter einfach die Zimmerluft ins PC-Gehäuse pusten, kühlt Nextherm S2 vom taiwanischen Hersteller Sytrin sie vorher ab.
Während normale Lüfter einfach die Zimmerluft ins PC-Gehäuse pusten, kühlt Nextherm S2 vom taiwanischen Hersteller Sytrin sie vorher ab. Dazu wird die angesaugte Zimmerluft durch einen Kühlkörper geleitet, der auf einem Peltier-Element sitzt. Es entsteht ein kalter Luftstrom, der ins Gehäuse gelangt und ein warmer, den ein zweiter Lüfter an der Unterseite aus dem Gehäuse herausleitet. Als Konsequenz sinkt die Lufttemperatur im Inneren um einige Grad, sodass Prozessor- und Grafikkartenkühler effizienter arbeiten.
Das Kühlsystem will kein Ersatz für Netzteil-, Prozessor- oder Grafikkarten-Lüfter sein -- im ebenfalls angebotenen Gehäuse Nextherm ICS 8200 sitzt sogar ein zusätzlicher Gehäuselüfter, der Luft an der Rückseite nach außen bläst --, sondern es verhilft bisher chronisch überhitzten PCs und solchen in zu heißem Umfeld zu mehr Stabilität. Leise und Strom sparend arbeitet Nexterm S2 dabei nicht: Der Hersteller gibt ein Betriebsgeräusch von 38 dBA und eine Leistungsaufnahme von 52 Watt an.
Preise und Verfügbarkeit in Deutschland hat Sytrin noch nicht benannt. (jow)