Politische Situation ohne Einfluss auf Investitionspläne von Dell
Auch die Entscheidung fĂĽr den Standort eines neuen Fertigungswerkes in Zentraleuropa sei noch nicht gefallen, dies stehe aber in keinem Zusammenhang mit der politischen Konstellation in Berlin.
Die politische Umbruchsituation mit der geplanten vorgezogenen Bundestagswahl hat keinen Einfluss auf die Investitionspläne des Computerherstellers Dell in Deutschland. "Die derzeitige politische Entwicklung in Deutschland beeinflusst unsere Pläne hierzulande in keiner Weise", sagte der Deutschlandchef des US-Unternehmens, Alain Bandle, am Mittwoch im hessischen Langen. Das Vertrauen in den Standort Deutschland sei ungebrochen. So werde der Aufbau des Vertriebs- und Service-Zentrums in Halle weiter vorangetrieben.
Das Ziel, in Deutschland künftig noch stärker zu wachsen, gelte uneingeschränkt. "Wir finden hier alle notwendigen Rahmenbedingungen vor, um als Unternehmen erfolgreich zu sein", sagte Bandle. Die Entscheidung für den Standort eines neuen Fertigungswerkes in Zentraleuropa sei noch nicht gefallen, dies stehe aber in keinem Zusammenhang mit der politischen Konstellation in Berlin. Der PC-Hersteller hatte vor einigen Monaten angekündigt, sein Deutschland-Geschäft auszubauen. Für ein neues Werk war Deutschland ebenfalls im Gespräch.
In Halle liegen Dell nach Unternehmensangaben derzeit fast 4000 Bewerbungen vor. Die Qualität der Bewerber sei ausgesprochen gut, sagte ein Sprecher. Es habe schon viele erfolgreiche Gespräche gegeben. Diese Entwicklung bestätige die Erwartungen und stimme das Unternehmen für die Zukunft des Standortes Halle sehr zuversichtlich. (dpa) / (jk)