Intel baut Chip-Montagewerk in Vietnam

In Ho-Chi-Minh-Stadt soll fĂĽr 300 Millionen US-Dollar eine Fabrik entstehen, in der Chips aus anderen Intel-Werken getestet und montiert werden.

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Von
  • Sven-Olaf Suhl

Der Chip-Fabrikant Intel plant den Bau eines Montagewerks in der vietnamesischen Metropole Ho-Chi-Minh-Stadt. Die Investitionspläne des kalifornischen Unternehmens in Höhe von 300 Millionen US-Dollar sind von den vietnamesischen Behörden genehmigt und von Intel-Chef Craig Barret während einer Zeremonie in Ho-Chi-Minh-Stadt, dem früheren Saigon, bekannt gegeben worden, berichtet das Wall Street Journal.

In der Fabrik sollen für Chips, die aus Intel-Werken in den USA, Irland oder Israel stammen, die Tests, das Packaging und der Versand erledigt werden. Ähnliche Montagewerke unterhält Intel bereits in Malaysia, auf den Philippinen und in der Volksrepublik China sowie in Costa Rica. Bei dem Bauvorhaben von Intel handelt es sich um das erste Investment eines Halbleiterherstellers in Vietnam. (ssu)