Nintendo und Microsoft ändern US-Preise für DSi und Xbox Live
Während Nintendo seine Taschenkonsolen in Übersee demnächst billiger anbietet, zieht Microsoft die Preise für den Online-Dienst Xbox Live in einigen Ländern kräftig an.
Der japanische Konsolen-Hersteller Nintendo will in den USA die Preise seiner Handheldkonsolen ab dem 12. September senken. Der Preis für die DSi fällt von 170 auf 150 US-Dollar, die XL-Version wird von 190 auf 170 US-Dollar gesenkt. Die DS-Lite-Konsole bleibt bei 130 US-Dollar. Für Europa wurden noch keine Preisänderungen bekannt gegeben. Nintendo hatte zuvor das Nachfolgemodell 3DS mit autostereoskopischem Bildschirm angekündigt, das bis spätestens Ende März 2011 auf den Markt kommen soll.
Derweil hat Microsoft in einigen Ländern eine Erhöhung der Abo-Gebühren seines Online-Dienstes Xbox Live angekündigt. Ab dem 1. November soll der Service in den USA, Mexico, Kanada und Großbritannien um bis zu 20 Prozent teurer werden. Die Jahresgebühr steigt beispielsweise in den USA von 50 auf 60 US-Dollar. Während in den USA alle Laufzeiten zwischen 1 und 12 Monaten betroffen sind, gilt die Erhöhung in Großbritannien und Kanada nur für die Monatsverträge. Auf der semi-offiziellen Blog-Seite von Major Nelson wird die Erhöhrung mit dem seit 2002 deutlich gewachsenen Angebot begründet. Bis zum 1. November lockt Microsoft neue Jahresabonenten in den USA mit einem reduzierten Preis von 40 US-Dollar. Für die Euro-Zone wurden bislang keine Preisänderungen angekündigt. (hag)