Studie: Maximal zwei Drittel der US-Haushalte wollen Zugang zum Internet
Einer Studie von Parks Associates zufolge ist ein Drittel aller US-Haushalte nur schwer vom Nutzen eins privaten Internetanschlusses zu ĂĽberzeugen.
Einer Studie von Parks Associates zufolge wollen nicht mehr als knapp zwei Drittel aller US-Haushalte ans Internet angebunden sein. Das Markforschungsinstitut prognostiziert bis zum Jahresende einen Zuwachs von gerade einmal einem Prozent. Demnach sind 39 Millionen Privathaushalte nur schwer bis gar nicht von der Teilnahme am World Wide Web zu ĂĽberzeugen oder besitzen keinen Rechner.
Grundlage für die Studie ist eine Umfrage mit 1000 repräsentativen Teilnehmern. 42 Prozent der Befragten gehen über einen Breitbandanschluss ins Internet. Insgesamt 22 Prozent verfügen über einen schmalbandigen Zugang, wollen aber größtenteils nicht auf ADSL oder andere Hochgeschwindigkeitstechniken umsteigen. Während 2 Prozent der Befragten angaben, sich für einen Internetanschluss zu interessieren, wollen sich immerhin 5 Prozent auf gar keinen Fall einen solchen zulegen. Bei 29 Prozent findet man überhaupt keinen Computer zu Hause, heißt es in der Studie.
Von denjenigen, die keinen privaten Internetanschluss besitzen, gaben 31 Prozent einen vorhandenen Zugang am Arbeitsplatz als Grund an. Immerhin 18 Prozent zeigten keinerlei Interesse am WWW und 8 Prozent der Verweigerer waren sich nicht sicher, wie sie das Netz nutzen sollten. SchlieĂźlich gaben 4 Prozent den Marktforschern zu Protokoll, dass ihnen ein Computer schlicht zu teuer sei. (mhe)